Praxis für Zahngesundheit
Monika Kienaß und
Dr. Daniel Lenz
Petersilienstr. 8
24983 Handewitt

Tel.: 0 46 08 - 71 77

 

Die Behandlung von Zahn- und Munderkrankungen

Informieren Sie sich hier über die Behandlungsschwerpunkte unserer Praxis:

» Parodontologie/ Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen «

Zahnfleischerkrankungen nehmen zu !

Zahnfleischerkrankungen gehören zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten überhaupt – bei mehr als 80% der Bevölkerung finden sich Anzeichen dafür. Zahnfleischbluten, Rötung und leichte Schmerzen weisen auf eine Zahnfleischentzündung hin. Wenn diese nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann eine Erkrankung des Zahnhalteapparates – die Parodontitis die Folge sein.

Die Parodontitis verläuft zumeist in Schüben. Es kommt zu Entzündungen nicht nur des Zahnfleisches – auch der Kieferknochen und die Wurzelhaut können angegriffen werden, selbst kariesfreie Zähne können sich lockern und verloren gehen.

Ursache sind nicht beseitigte Plaque-Bakterien, die in einem klebrigen Biofilm die Immunabwehr des Körpers überfordern und zur Bildung von immer tieferen Zahnfleischtaschen führen. Es kommt zu Zahnlockerungen, Zahnwanderungen und letztlich zum Zahnverlust, der dann nur noch durch Zahnersatz ausgeglichen werden kann.

Verdacht auf Parodontitis besteht, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich beobachten:

  • unregelmäßiges Zahnfleischbluten
  • das Zahnfleisch geht zurück
  • starker Mundgeruch
  • Zahnfleischentzündungen
  • Zahnlockerungen

Parodontitis und Allgemeinerkrankungen hängen zusammen

Das vermehrte Auftreten von Bakterien in den vertieften Zahntaschen erhöht das Risiko, dass diese Bakterien ihren Weg bis zum Herzen finden und dort die Entwicklung eines Herzinfarktes begünstigen.

Immer mehr Untersuchungen belegen, dass Rauchen die Entwicklung von Parodontitis begünstigt und so zu Zahnverlust beiträgt.

Jede Infektion während der Schwangerschaft einschließlich der Zahnfleischentzündung (Gingivitis), stellt eine Belastung für Mutter und Kind dar. Die Gefahr einer Frühgeburt oder ein Kind mit Untergewicht zur Welt zu bringen, steigt um das siebenfache.

Dagegen lässt sich etwas tun!

Zahnfleischtaschen und Zahnwurzeloberflächen müssen gründlich gereinigt werden, damit sich der Zahnhalteapparat regenerieren kann

  • Mit einer Professionellen Zahnreinigung (PZR) können Zahnstein und Bakterienbeläge sorgfältig von der Oberfläche entfernt werden.
  • Moderne Methoden der Bakterienentfernung tragen dazu bei, dauerhafte Entzündungsfreiheit zu erreichen.
  • Mit einem Sondentest für die genetische Untersuchung der Bakterien lässt sich zusätzlich überprüfen, ob die aggressiven Bakterien aus der Mundhöhle verschwunden sind

Konsequente Mundhygiene und regelmäßige Prophylaxemaßnahmen unterstützen den Behandlungserfolg.

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» Ästhetische Korrekturen «

Ein herzliches Lachen……

kann mit schönen Zähnen noch unbeschwerter werden. Hässliche Füllungen, schiefe Zähne, breite Lücken, abgebrochene Ecken oder alte Kronen müssen heute nicht mehr sein. Die Werkstoffe und Techniken der modernen Zahnmedizin ermöglichen vielfältige ästhetische Korrekturen an Ihren Zähnen.

Composite für kosmetische Reparaturen

Mit Compositematerial können Zähne nicht nur gefüllt, sondern auch verbreitert, in ihrer Form verändert und in der Länge angeglichen werden. Sogar abgebrochene Zahnecken können wieder hergestellt werden. Die Kosten sind meist deutlich geringer als bei einer Überkronung des entsprechenden Zahnes.

Veneers - hauchdünne Keramikschalen

Veneers sind die optimale Alternative, wenn ein Zahn im ästhetisch sichtbaren Bereich stark verfärbt ist und nicht gebleicht oder mit Composite behandelt werden kann. Sie werden im Labor aus einer Spezialkeramik hergestellt und dann auf den Zahn geklebt. Die Zähne wirken nach der Behandlung bei vollwertiger Funktion völlig natürlich und unversehrt.

Vollkeramikkronen – ästhetisch perfekt

Besonders im Frontzahnbereich werden höchste Ansprüche an eine Krone gestellt. Die mit den modernen LAVA-Gerüsten angefertigten Vollkeramikkronen werden wie eigene Zähne empfunden. Sie können Ihrer natürlichen Zahnfarbe und -form perfekt angepasst werden .

Diese Leistungen können je nach Situation sehr zeitaufwendig sein. Sie gehören nicht immer zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Informieren Sie sich auf der Seite Qualiät und Kosten oder fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

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» Füllungen - optimale Versorgung mit bioverträglichen Materialien «

Ein traditionelles Füllungsmaterial, das von den Krankenkassen zu 100% bezahlt wird ist die Amalgamfüllung. Dieses Material wird heute jedoch nicht mehr so gerne verwendet, weil das darin enthaltene Quecksilber sich im Körper anreichert. Außerdem verfärbt es sich im Zahn häufig dunkel.

Bei Füllungen werden heute vielfach ebenfalls Kunststoffe aus Composite verwendet, weil dieses zahnfarbene metallfreie Material weder Allergien noch elektrochemische Reaktionen auslöst. Bei dieser Füllungsmethode kann der Zahn an einem Behandlungstermin vollständig versorgt werden. Die Füllung ist sehr kaustabil.

Eine andere Variante ist das Inlay, das im Dentallabor gefertigt wird. Dafür sind zwei oder mehr Behandlungstermine notwendig. Neben dem Gold-Inlay setzt sich immer mehr das Keramik-Inlay durch. Es ist metallfrei und zahnfarben.

Wenn der Defekt schon die gesamte Kaufläche betrifft, muss ein Zahn mit einer Krone versorgt werden. Auch hier bieten wir Ihnen verschiedene Materialien an - ganz nach Ihren persönlichen Wünschen aus einem Nicht-Edelmetall, aus Gold oder aus Vollkeramik.

Diese Leistungen können je nach Situation sehr zeitaufwendig sein. Sie gehören nicht immer zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Informieren Sie sich auf der Seite Qualität und Kosten oder fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne

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» Zahnersatz «

Wenn Zähne entfernt werden mussten oder durch einen Unfall verloren gegangen sind, sollte die entstandene Zahnlücke so bald wie möglich verschlossen werden, denn sie stellt eine Gefahr für die Nachbarzähne dar. Diese kippen in den freigewordenen Raum und dadurch entstehen schwer zu reinigende Nischen in denen sich Karies oder Zahnfleischentzündungen bilden. Auch können Zahnlücken zu Änderungen der Kaubelastung führen, was wiederum Schmerzen in den Kiefergelenken oder in der Gesichts-, Kopf- und Halsmuskulatur zur Folge hat. Dazu mehr unter dem Punkt Funktionsdiagnostik »

Festsitzender Zahnersatz

Wenn die neben der Zahnlücke stehenden Zähne gesund sind, können diese als Ankerzähne beschliffen und mit Kronen versehen werden, zwischen denen ein Brückenglied dauerhaft einzementiert wird. Hier gibt es verschiedene Materialien und Ausführungen zur Auswahl

Die eleganteste, aber auch kostspieligste Methode, eine Zahnlücke zu schließen, ist das Implantat. In diesem Fall müssen die Nachbarzähne nicht beschliffen werden.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Sind die Zahnlücken zu breit, ungünstig verteilt oder ist die Erhaltung der noch vorhandenen Zähne fragwürdig, entscheidet man sich häufig für einen herausnehmbaren Zahnersatz. Dabei besteht die Prothesenbasis entweder aus Kunststoff oder Metallguss, sowie Halte- und Stützelementen.

Der kostengünstigste Zahnersatz dieser Kategorie ist die Modellgussprothese. Die Halte- und Stützelemente sind metallische Klammern, die zu ersetzenden Zähne bestehen aus Kunststoff. Die Klammern greifen über die noch im Mund vorhandenen Zähne. Dieser Zahnersatz lässt sich bei Verlust weiterer Zähne leicht erweitern. Leider sind die Klammern oft sichtbar und schädigen langfristig die umklammerten Zähne.

Eine teurere Variante mit vielen Vorteilen ist die Teleskop-Prothese. Sie ist ebenfalls leicht zu erweitern, im Tragekomfort deutlich besser und äußerlich kaum als Prothese zu erkennen.

Wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind wird eine Totalprothese angefertigt. Die Prothesenbasis besteht aus Kunststoff. Die Oberkieferprothese saugt sich meistens gut am Gaumen fest. Probleme bereitet häufig die Unterkieferprothese. Hier können aber Implantate als Halteelemente zu einer langfristig zufrieden stellenden Lösung mit hohem Kaukomfort eingesetzt werden.

Daneben gibt es noch weitere Varianten des Zahnersatzes, so dass immer eine individuelle Lösung gefunden werden kann. In einem Planungsgespräch kann deren Handhabung und Funktion am Modell erläutert werden.

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» Endodontie/Wurzelbehandlung «

Nichts ist so gut wie ein eigener Zahn!

Besondere Behandlungsmaßnahmen sind erforderlich, wenn der Nerv des Zahns erkrankt ist. Eine Entzündung im Zahninneren, die sich häufig durch Schmerzen und Schwellungen bemerkbar macht, kann mit einer Wurzelbehandlung geheilt werden. Mit den modernen Methoden der Endodontie können heute viele Zähne gerettet werden, die bis vor wenigen Jahren noch gezogen werden mussten. Die Zähne bleiben in ihrer normalen Funktion erhalten und können bei Bedarf als Pfeiler für Kronen oder Brücke dienen.

Bei einer Wurzelbehandlung muss zunächst das entzündete Gewebe entfernt werden. Dazu werden die feinen Wurzelkanäle unter Verwendung optischer Hilfsmittel freigelegt und überprüft. Anschließend können sie sauber vermessen und in hochpräziser Feinarbeit gereinigt und desinfiziert werden. Wenn alle Gewebereste aus dem Wurzelkanal entfernt sind, wird er sorgfältig mit gewebefreundlichemMaterial verschlossen. Mit den heutigen Schmerz ausschaltenden Injektionsmitteln können wir  Unannehmlichkeiten bei der Behandlung weitgehend vermeiden.

In der Folgezeit heilt die Entzündung um die Wurzelspitze herum aus und gesunder Knochen wird wieder gebildet. In jedem Fall sollte der Zahn nach Abschluss der Behandlung, so bald wie möglich mit einer Krone versorgt werden, um die Zahnform und Kaustabilität dauerhaft zu erhalten.

Eine mit Sorgfalt, Fachkenntnis und Zeit durchgeführte Wurzelkanalbehandlung ist die Grundlage für einen dauerhaften Therapieerfolg und verhindert, dass im Zahn verbliebene Bakterien eine erneute Infektion auslösen.

In besonders problematischen Fällen überweisen wir unsere Patienten an  hoch spezialisierte Fachärzte.

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» Bleaching «

Jeder Mensch hat eine individuelle Zahnfarbe, die von der Zusammensetzung der nichtmineralischen Bestandteile im Zahnschmelz abhängt. Mit zunehmendem Alter werden Zähne dunkler. Zusätzlich können aufgelagerte Farbpigmente durch Rauchen, Trinken von Tee, Kaffee oder Rotwein oder aus Lebensmitteln das Aussehen des Zahnes beeinträchtigen.

Das Bleichen der Zähne erfolgt mit peroxidhaltigen Pasten oder Gels, die eine Oxidationsreaktion bewirken. Manchmal werden die Zähne während des Bleichvorganges vorübergehend empfindlicher. Das kann aber nach Abschluss der Behandlung durch einen fluoridhaltigen Lack wieder behoben werden.

Das Bleaching in der Zahnarztpraxis dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und muss u.U. zwei- bis dreimal wiederholt werden. Auch ein einzelner Zahn, der von innen heraus dunkel geworden ist, kann in einem speziellen Verfahren so aufgehellt werden, dass er den gleichen Farbton wie die Nachbarzähne annimmt.

Füllungen werden nicht mit gebleicht und müssen nach dem Bleichen der Zähne manchmal erneuert werden. Vor dem Bleichen der Zähne ist immer eine erforderlich.

Bleaching ist auch zu Hause möglich: Unter zahnärztlicher Überwachung müssen passgenaue Schienen mit einem Bleichmaterial mehrere Stunden am Tag über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen getragen werden.

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