Praxis für Zahngesundheit
Monika Kienaß und
Dr. Daniel Lenz
Petersilienstr. 8
24983 Handewitt

Tel.: 0 46 08 - 71 77

 

Die richtige Zahnpflege ist die wichtigste Voraussetzung

Lesen Sie auf den folgenden Seiten, was Sie beachten sollten, um Ihre Zähne optimal zu pflegen. Konsequentes Zähneputzen ist die wichtigste Voraussetzung. Die häusliche Zahnpflege allein reicht aber meistens nicht aus, um alle bakteriellen Beläge effektiv von den Zahnoberflächen zu entfernen. Eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis beseitigt harte und verfärbte Beläge wesentlich gründlicher. Die PZR beinhaltet alle Maßnahmen, die notwendig sind, um eine dauerhafte Zahn- und Mundgesundheit zu erhalten. Der Umfang wird individuell auf den Bedarf abgestimmt.

Unsere Prophylaxe-Helferin ist speziell dafür ausgebildet, die PZR bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durchzuführen.

Wenn Sie außerdem auf eine vollwertige, zuckerarme Ernährung achten und über Zahnpasta oder Salz regelmäßig Fluorid aufnehmen, verbessern Sie Ihre Chancen für natürlich gesunde Zähne noch zusätzlich.

Kennzeichen eines gesunden Mundes

Das Zahnfleisch ist blass rosa und beim Putzen oder Reinigen der Zähne mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste blutet es nicht. Mundgeruch ist kein Problem.

Was Sie selber tun können

Regelmäßige gute Zahn- und Mundpflege sind die Grundvoraussetzungen für saubere und gesunde Zähne und Zahnfleisch. Richtiges Zähneputzen morgens und abends und die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zwischenraumbürste vermindern das Risiko von Zahnerkrankungen und Sie können unbeschwert zum Zahnarzt gehen.

» Was Sie beim Zähneputzen beachten sollten «

Gehen Sie systematisch vor: Putzen Sie die Außenflächen der oberen Zähne rechts und links, dann die der unteren Zähne und dann das Gleiche mit den Innenflächen, zum Schluss die Kauflächen oben und unten, rechts und links.

Achten Sie besonders auf kritische Bereiche am Zahnfleischsaum, an den hinteren Zähnen und in der Umgebung von Brücken und Kronen.  

Mindestens zwei Minuten Zeit sollten Sie sich täglich dafür nehmen.

Übrigens: Wussten Sie schon, dass sich 60% der Mundbakterien auf der Zunge befinden und dort Mundgeruch verursachen können? Vorsichtiges Reinigen der Zunge mit der Zahnbürste oder einem Zungenspatel kann hier Abhilfe schaffen.

Wenn Sie noch mehr tun wollen

Durch neue Antikaries-Kaugummis oder -Pastillen lassen sich die Karieserreger aus der Mundflora weitgehend verbannen. Dadurch werden die „ guten“ Bakterien vermehrt wirksam und schützen Sie zusätzlich vor neuen Kariesbakterien.

Unsere große Bitte an Sie

Wir haben an unserem Beruf ganz besonders dann Freude, wenn wir erleben, dass unsere Arbeit für Ihre Zahngesundheit nicht nur ihren Zweck erfüllt, sondern über viele Jahre auch zum guten Aussehen beiträgt. Und das hängt entscheidend von Ihnen ab: Nur wenn Sie Ihre Zähne sorgfältig pflegen und verantwortungsbewusst damit umgehen, wird dies möglich sein.

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Was wir für Sie tun können

Zahnbeläge in den Zahnzwischenräumen und schwer zugänglichen Nischen lassen sich auch bei intensiver täglicher Zahnpflege nicht vollständig entfernen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Professionelle Zahnreinigung (PZR)im Abstand von sechs Monaten die ideale Ergänzung zur häuslichen Zahnpflege ist, um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Je nach individuellem Zustandsbild sind u.U. kürzere Zeitintervalle sinnvoll. 

» Die Professionelle Zahnreinigung - PZR «

Bei einer Professionellen Zahnreinigung werden alle harten und weichen Zahnbeläge mit speziellen Instrumenten von allen Zahnflächen entfernt. Auch Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Zigarettenkonsum verschwinden beim Einsatz eines Pulverstrahlgerätes. Die Zähne werden sichtbar sauberer und heller. Und Karies und Parodontitis verursachende Bakterien haben ohne Plaque und Zahnstein in der Mundhöhle kaum noch eine Chance.

Im Anschluss werden die Zahnoberflächen mit Polierinstrumenten und einer Repair-Paste poliert, denn eine glatte Oberfläche kann zu Hause wesentlich leichter gepflegt werden.

Im weiteren Verlauf erhalten die Zähne entweder einen fluoridhaltigen oder einen Bakterien reduzierenden Lack. So bleiben sie mehrere Wochen vor bakteriellen Säureattacken geschützt.

Zum Abschluss zeigen wir Ihnen, was Sie bei der häuslichen Pflege verändern und welche Zahnputzhilfsmittel Sie verwenden sollten.

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... die PZR ist auch schon für Kinder ab sechs Jahre sinnvoll!

 

Speichel reinigt die Zähne

Der Speichel kann Ihre Zähne auf natürliche Weise schützen und gesund erhalten. Im Idealfall puffern die enthaltenen Mineralien Angriffe durch Fruchtsäuren oder Zucker ab. Aber wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, z.B. durch zu viel Zucker in der Ernährung, kann der Speichel seine Aufgaben nicht mehr erfüllen und es entwickelt sich Karies.

» Was ist eigentlich Karies? «

Karies entsteht, wenn der gesunde Zahn unter Mitwirkung von Bakterien aufgelöst wird. Er sieht dann nicht mehr weiß und hart aus, sondern wird braun und weich.

Dies geschieht, wenn Zucker und bestimmte Bakterien gleichzeitig im Mund vorhanden sind. Diese Bakterien wandeln den Zucker in Säure um, die den Zahn entkalken und damit zerstören kann. Die ersten Anzeichen für diesen Vorgang sind kalkweiße raue Stellen auf dem Zahnschmelz. Im Verlauf der nächsten Monate wird das darunter liegende Dentin geschädigt, danach brechen die Bakterien in die Nervenhöhle ein und es kommt zu Zahnschmerzen.

Die Karies eines Zahnes ist vergleichbar mit dem Rost am Auto. Mit einer Füllung kann man das Loch reparieren. Solange die Ursache für den Schaden aber nicht beseitigt ist, besteht auch keine Aussicht auf Heilung.

Die Neigung zur Karies bleibt auch nach einer Zahnreparatur erhalten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis an einer anderen Stelle im Mund ein neues Loch durch Säurebildung entsteht. Wichtig ist, dass die Ursache für die Kariesentstehung beseitigt wird.

Um die Kariesanfälligkeit herabzusetzen, muss die Anzahl der Karies verursachenden Bakterien in der Mundhöhle reduziert werden. Die bekannteste Methode hierzu ist das konsequente tägliche Zähneputzen. Leider werden aber nur 2/3 aller Zahnflächen damit erreicht!

Wer regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen lässt, beugt noch besser vor. Schon kleine kariöse Schäden können frühzeitig erkannt werden - mit Hilfe von Röntgenaufnahmen oder durch Vergrößerung mit einer Lupenbrille oder der intraoralen Kamera.

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Wer sein Kariesrisiko kennt, kann bewusst damit umgehen.

Mit Speicheltests können wir das individuelle Kariesrisiko ganz gezielt überprüfen und darauf abgestimmte Prophylaxemaßnahmen einleiten.

» Das Kariesrisiko ist messbar - Speicheltest «

Der Speicheltest kann schnell durchgeführt werden und tut nicht weh. 2- 5 Minuten Kauen auf einem Stück Paraffin regt die Speichelabsonderung an spült die Bakterien aus dem Zahnbelag. Mit einem speziellen Test können wir die Anzahl der Kariesbakterien bestimmen. Zusätzlich messen wir den Säuregrad.

Aufgaben des Speichels 

  • Regeneration der Zähne
    Der Speichel enthält alle chemisch gelösten Mineralien der Zahnhartsubstanz und repariert so ständig die durch mechanische und chemische Einflüsse angegriffene Zahnoberfläche. Ist dieses Gleichgewicht gestört, entwickelt sich Karies.
  • Puffern von Säure - normal pH zwischen 6,2 und 7,6
    Der Bikarbonatgehalt des Speichels macht von außen zugeführte Säuren wie z.B Fruchtsäuren aus Obst, Säure die von Mundhöhlenbakterien gebildet werden, unschädlich. Werden mehr Säuren zugeführt als abgepuffert werden können entsteht Karies.
  • Reinigungsfunktion der Mundhöhle und der Zähne
    Es werden zerkleinerte Speisereste und im Speichel lösliche Substanzen wie Salz und Zucker durch den Schluckkt dem Magen zugeführt.
  • Vorverdauung
  • Prothesenhalt

Bei der Beurteilung des Kariesrisikos sind weitere verschiedene Faktoren zu berücksichtigen:

  • Wieviele Zähne sind bereits mit Füllungen und Kronen versorgt, wieviele Zähne fehlen, wieviele haben kariöse Defekte
  • Wie gut werden die Zähne gepflegt
  • Wie sind die Eßgewohnheiten, was wird zwischendurch gegessen
  • Wieviel Speichel wird beim Kauen produziert normal sind ca 1ml/Minute
  • Wie ist die Pufferkapazität des Speichels
  • Wieviele Karies produzierende Bakterien Streptokokkus mutans werden nachgewiesen
  • besteht eine Schwangerschaft
  • welche Medikamente werden eingenommen

Aus der Beurteilung dieser Kriterien können wir ein individuelles Kariespräventionskonzept erstellen. Eine gute Mitarbeit ist vorauszusetzen.

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